Darmkrebs und Polypen

Silent Killer
Darmkrebs kann man als „Silent Killer“ bezeichnen. So werden Erkrankungen genannt, die sehr lange Zeit ohne ausgeprägte Symptome florieren und nur durch Zufall erkannt werden oder wenn sie sehr weit fortgeschritten sind.
Eine der häufigsten Formen von Darmkrebs entsteht durch die Entartung von Darmpolypen. Darmpolypen haben erst mal keinen nennenswerten Krankheitswert, können aber zu leichten Verdauungsproblemen und Verstopfungen führen. Häufig ist ein leichtes Ziehen an der gleichen Stelle im Darm ein typisches Signal, das dort ein Polyp gewachsen ist.
Polypen können im Laufe der Zeit entarten und es entwickelt sich der sogenannte Darmkrebs. Auch dieser ist anfangs eher unauffällig und die Patienten geben eine leichte Gewichtsabnahme an. Im Blutbild kann bei fortschreitendem Darmkrebs eine Anämie als erstes Zeichen ausgemacht werden, welches bei Leistungsabfall des Patienten abgenommen wird.
Darmpolypen lassen sich in der Regel durch eine Endoskopie des Dickdarms leicht entfernen. Mit einer elektrischen Schlinge werden sie gegriffen, vom Stamm getrennt und einfach aus dem Darm gezogen. Eine Prozedur, die meist keine halbe Stunde andauert und unter einer leichten Narkose ohne Beatmung stattfindet.
Dieser Artikel ist Waldemar Wolf gewidmet, dem besten Großvater der Welt, welcher den Kampf um den Krebs verlor, aber ewig in unseren Herzen weiterlebt. Ich danke Dir für alles.

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