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Vorhofflimmern – häufig unerkannt

Vorhofflimmern
Vorhofflimmern: Wenn etwas in unserem Körper nicht so funktioniert wie es soll, ist das eigentlich nie ein gutes Zeichen und wird meist mit vielen Symptomen bis hin zum Versterben begleitet. Doch es gibt auch teilausfälle, die nicht zwingend starke Probleme erzeugen müssen. Häufig als Anfangssymptome treten Herzstolpern, Schwindel und Kurzatmigkeit auf, gelegentlich auch ein schnell wechselnder Blutdruck, doch viele Wissen nicht was sie haben, bis es zu einem Zufallsbefund kommt. Die Rede ist vom Vorhofflimmern, einer der häufigsten chronischen Herzrhythmusstörungen.
Beim VHF flimmern die Vorhöfe so rasch und unkontrolliert, dass sie nicht mehr an der regulären Herztätigkeit teilnehmen.
Auch wenn das Vorhofflimmern keine direkte Lebensgefahr bedeutet, wie bei Kammerflimmern, sollte sie auch nicht verharmlost werden, da einige Komplikationen drohen.
 
Wir unterscheiden erstmal in zwei Arten von Vorhofflimmern. Das Paroxysmale Vorhofflimmern tritt anfallsartig auf und dauert nicht länger als sieben Tage. Typischerweise tritt es auch nach dem erhöhten Konsum von Alkohol auch bei jungen Menschen auf.
Das persistierende Vorhofflimmern dagegen bleibt länger als sieben Tage und hört nicht von selbst auf.
 

Vorhofflimmern: Therapie

 
Das VHF stellt selbst keine direkte Bedrohung dar, kann aber durch Verwirbelungen die Thrombenbildung begünstigen. Diese können zu Herzinfarkten, Lungenembolien und Schlaganfällen führen und sind potenziell lebensbedrohlich. Darum gilt als oberstes Ziel in der Behandlung, das Thromboserisiko zu senken. Dies kann durch die Gabe von Gerinnungshemmer erreicht werden, dafür muss aber die Erkrankung bekannt sein.
Alle 12 Sekunden erleidet auf der Erde eine Person einen Schlaganfall durch Vorhofflimmern.
Zur weiteren Behandlung werden Betablocker, Flecainid, Propafenon, Amiodaron und Dronedaron eingesetzt, um das Flimmern möglichst zu unterdrücken.
Gelegentlich ist auch eine Kardioversion notwendig, hierbei wird durch einen Defibrillator ein Elektroschock verabreicht, der das Vorhofflimmern, beenden soll.
Eine weitere Möglichkeit bietet auch die Katheterablation. Hierbei wird über eine Leistenvene ein Katheter bis ins Herz eingeführt und spezielle Herzzellen gezielt verödet, welche für das VHF verantwortlich sind.
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