E-Learning Schmerzmanagement – Online-Kurs für Pflegekräfte | 99€
E-Learning – Flexibel im eigenen Tempo

Schmerz­management in der Pflege – Online-Kurs

8 Unterrichtseinheiten + 2 optionale Bonus-Einheiten im Selbststudium. Von der IASP-Schmerzdefinition über NRS, BESD und WHO-Stufenschema bis zur MD-Prüfung – praxisnah und wissenschaftlich fundiert.

8+2
Unterrichtseinheiten
+ 2 optionale Bonus-UE
99€
Einmaliger Zugang
3 Monate Laufzeit
24/7
Jederzeit lernen
im eigenen Tempo
Teilnahme-
bescheinigung

Warum professionelles Schmerzmanagement unverzichtbar ist

Schmerz ist das häufigste Symptom in der Pflege. Der DNQP-Expertenstandard fordert eine systematische Schmerzerfassung, Behandlung und Evaluation.

Studien zeigen: Bis zu 80 % der Pflegeheimbewohner leiden unter Schmerzen – bei Menschen mit Demenz bleibt Schmerz besonders häufig unerkannt. Die systematische Schmerzerfassung mit validierten Instrumenten wie NRS und BESD ist die Grundlage jeder adäquaten Schmerztherapie.

Der DNQP-Expertenstandard Schmerzmanagement (aktualisierte Fassung 2020) definiert fünf Standardebenen: Einschätzung, Planung, Information/Schulung, Umsetzung und Evaluation. Pflegeeinrichtungen sind verpflichtet, diese Anforderungen umzusetzen – bei der MD-Prüfung wird dies gezielt geprüft.

Besonders kritisch: Schmerz bei Demenz. Patienten mit schwerer kognitiver Einschränkung können sich oft nicht verbal äußern. Ohne systematische Fremdeinschätzung (BESD) werden Schmerzen übersehen – mit gravierenden Folgen wie Aggression, Rückzug, Nahrungsverweigerung und Funktionsverlust.

Dieser Online-Kurs vermittelt Ihnen das vollständige, aktuelle Wissen zum professionellen Schmerzmanagement – von der IASP-Definition über das WHO-Stufenschema bis zu Fallbeispielen und MD-Prüfung.

Für wen ist dieser Kurs?

Der Kurs richtet sich an alle Pflegekräfte, die Schmerzen erkennen, erfassen und behandeln – von der Pflegehilfskraft bis zur Pflegedienstleitung.

Schmerzerfassung beherrschen
NRS, VAS, BESD, BISAD – das richtige Instrument für jeden Patienten wählen und korrekt anwenden. PQRST-Methode für die Schmerzanamnese.
WHO-Stufenschema verstehen
Stufe 1–3, Nicht-Opioide, Opioide, Ko-Analgetika, BtM-Regelungen. Nebenwirkungen erkennen und Wirksamkeit evaluieren.
Nicht-medikamentöse Maßnahmen
Wärme, Kälte, TENS, Lagerung, PMR, Imagination, Aromapflege – evidenzbasierte Alternativen und Ergänzungen zur Medikation.
MD-Prüfung bestehen
QPR-Kriterien, Fachgespräch, Inaugenscheinnahme, prüfungssichere Dokumentation in der SIS.

Lernplattform & technische Voraussetzungen

Der Kurs wird über unsere eigene Lernplattform von Digiforma abgerufen.

  • Internetanschluss (WLAN oder mobile Daten)
  • Computer, Tablet oder Smartphone
  • Kein Download oder Installation nötig
  • Zugang nach Zahlungseingang (Vorkasse)
  • Lernfortschritt wird automatisch gespeichert
  • Alle gängigen Browser unterstützt

Kursinhalt – 8 Unterrichtseinheiten + 2 Bonus

Jede Einheit zu Schmerzmanagement endet mit einem Multiple-Choice-Test. Die nächste Einheit wird erst nach bestandenem Test freigeschaltet.heit freigeschaltet. Der Kursabschluss mit Teilnahmebescheinigung & Microzertifikat erfolgt nach UE 8. Die 2 Bonus-Einheiten sind optional.

  • 1

    Grundlagen Schmerzmanagement

    IASP-Schmerzdefinition 2020, Schmerztypen (nozizeptiv, neuropathisch, nociplastisch, Mixed Pain), akut vs. chronisch, Schmerzgedächtnis, DNQP-Expertenstandard, McCaffery-Definition, rechtliche Grundlagen (§ 113a SGB XI, § 630a BGB, BtMG).

  • 2

    Schmerzerfassung & Schmerzanamnese

    Initiale Einschätzung bei Aufnahme, PQRST-Methode, Selbsteinschätzung (NRS, VAS, VRS, FPS-R), Fremdeinschätzung bei Demenz (BESD, BISAD, ZOPA, BPS, CPOT), Zeitvorgaben DNQP.

  • 3

    Assessmentinstrumente & Verlaufsbeobachtung

    NRS-Interpretationstabelle, Interventionsgrenzen (≥ 4 Ruhe, ≥ 3 Belastung), BESD-Kategorien (Score 0–10, ≥ 2 = Schmerzverdacht), Erfassungsintervalle, häufige Fehler bei der Schmerzerfassung.

  • 4

    Medikamentöse Schmerztherapie

    WHO-Stufenschema (3 Stufen), „By the clock/ladder/mouth“, Nicht-Opioide (Paracetamol, Metamizol, NSAR), schwache & starke Opioide, BtM-Regelungen, Ko-Analgetika, Nebenwirkungsmanagement.

  • 5

    Nicht-medikamentöse Maßnahmen

    Physikalische (Wärme, Kälte, TENS, Lagerung, Massage), psychologische (PMR, Imagination, MBSR, Explaining Pain), pflegerische Maßnahmen (schmerzarme Pflege, Tagesstruktur, Aromapflege).

  • 6

    Besondere Patientengruppen

    Geriatrische Patienten (PRISCUS 2.0, Polypharmazie, „Start low, go slow“), Demenz (BESD, analgetischer Behandlungsversuch), Suchterkrankung (Toleranz, Pseudoaddiction), Sterbende (Doppelwirkung, Opioidrotation).

  • 7

    Dokumentation des Schmerzmanagements

    Schmerz in der SIS (Themenfelder 2, 3, 5, Risikomatrix), Maßnahmenplanung, Verlaufsdokumentation, Schmerztagebuch, Do's & Don'ts der Schmerzdokumentation.

  • 8

    Fallbeispiele & Abschlusstest

    3 realitätsnahe Fallbeispiele (Gonarthrose + leichte Demenz, Polyneuropathie + Depression, schwere Demenz + Aggression). 16-Fragen-Abschlusstest über alle Einheiten. Teilnahmebescheinigung & Microzertifikat bei Bestehen.

  • B1

    Bonus: Tumorschmerz & Palliative Schmerztherapie

    Mixed Pain bei Tumorschmerz, Durchbruchschmerz (transmukosal), Opioidrotation (Äquivalenztabelle), Applikationswege am Lebensende, Prinzip der Doppelwirkung (BGH 1996). Ideal für Palliativpflege.

  • B2

    Bonus: MD-Prüfung & Qualitätsmanagement

    QPR-Kriterien Schmerzmanagement, MD-Fachgespräch vorbereiten, Inaugenscheinnahme, häufige Qualitätsdefizite, Schmerzaudit-Checkliste, internes QM.

Häufige Fehler im Schmerzmanagement

Bei Schmerzmanagement treten in der Praxis immer wieder ähnliche Fehler auf. Dieser Kurs hilft Ihnen, die gravierendsten Defizite zu vermeiden.

Zu den häufigsten Fehlern gehören: Keine initiale Schmerzerfassung bei Aufnahme – der DNQP-Expertenstandard fordert eine Erfassung innerhalb von 24 Stunden bei chronischem Schmerz. In vielen Einrichtungen fehlt diese oder erfolgt erst nach Tagen.

Besonders kritisch: Bedarfsmedikation ohne konkrete Indikation. „Bei Bedarf Ibuprofen“ ohne NRS-Grenzwert ist in der MD-Prüfung ein Mangel. Korrekt wäre: „Ibuprofen 400 mg p.o. bei NRS ≥ 4, max. 3×/Tag“ mit Wirksamkeitskontrolle nach 30–60 Minuten.

Ein weiterer Klassiker: Bei Demenz keine Fremdeinschätzung. Wenn ein Patient sich nicht mehr verbal äußern kann, muss die Schmerzerfassung über ein validiertes Fremdeinschätzungsinstrument (z. B. BESD) erfolgen – nicht nach „Bauchgefühl“. Score ≥ 2 = Schmerzverdacht.

Und schließlich: Keine Evaluation nach Schmerzintervention. Wer ein Analgetikum gibt, aber nicht nach 30–60 Minuten den Schmerz erneut erfasst, kann keine Wirksamkeit beurteilen – und dokumentiert einen unvollständigen Pflegeprozess.

Preise & Mengenrabatte

Inklusive USt. Der Schmerzmanagement-Kurs muss innerhalb von 3 Monaten nach Freischaltung abgeschlossen werden.rden.

Teilnehmer Gesamtpreis Preis / Person
1 Person 99 € 99 €
3 Personen 249 € 83 € -16%
5 Personen 399 € 80 € -19%
10 Personen 699 € 70 € -29%
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So funktioniert der Kurs

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Zugangsdaten für unsere Digiforma-Plattform erhalten. Nur ein Browser nötig.
Lernen
Schmerzmanagement-Kurs: 8 Pflicht-Einheiten + 2 Bonus-UE im eigenen Tempo. 3 Monate für den Abschluss.
Abschließen
Tests bestehen und Teilnahmebescheinigung & Microzertifikat erhalten.

Das können Sie nach Abschluss des Kurses

Nach allen 8 Pflicht-Einheiten beherrschen Sie das professionelle Schmerzmanagement von der Erfassung bis zur Evaluation.

Sie beherrschen die systematische Schmerzerfassung mit NRS und BESD und können für jeden Patienten das passende Instrument wählen. Sie kennen die IASP-Schmerzdefinition 2020, unterscheiden Schmerztypen sicher und wissen, wann welche Therapieform indiziert ist.

Sie verstehen das WHO-Stufenschema, kennen die wichtigsten Analgetika mit Nebenwirkungen und BtM-Regelungen. Sie setzen nicht-medikamentöse Maßnahmen (Wärme, Kälte, TENS, PMR, Aromapflege) evidenzbasiert und dokumentiert ein.

Sie können Schmerz bei Demenz systematisch erkennen (BESD ≥ 2), angemessen behandeln und evaluieren. Sie dokumentieren das Schmerzmanagement SIS-konform und kennen die häufigsten Dokumentationsmängel.

Die zwei optionalen Bonus-Einheiten vertiefen anschließend Tumorschmerz & Palliative Schmerztherapie sowie MD-Prüfung & Qualitätsmanagement – unverzichtbar für Leitungskräfte und Qualitätsbeauftragte.

Häufige Fragen zum E-Learning-Kurs

Wie läuft der E-Learning-Kurs ab? +
Das Schmerzmanagement-E-Learning ist als Selbstlernkurs konzipiert. In 8 Pflicht-Einheiten eignen Sie sich das Fachwissen über die Digiforma-Plattform an. Nach jeder Einheit prüft ein digitaler Multiple-Choice-Test Ihr Verständnis und gibt bei Bestehen die nächste Einheit frei. Am Ende steht ein 16-Fragen-Abschlusstest nach UE 8. 2 Bonus-Einheiten sind freiwillig.
Welche Inhalte werden im Kurs behandelt? +
Der Kurs deckt das gesamte Spektrum des Schmerzmanagements ab: IASP-Schmerzdefinition, Schmerztypen, Schmerzerfassung (NRS, BESD, PQRST), Assessmentinstrumente, WHO-Stufenschema, nicht-medikamentöse Maßnahmen (Wärme, Kälte, TENS, PMR), besondere Patientengruppen (Demenz, Geriatrie, Sterbende), SIS-Dokumentation sowie praxisnahe Fallbeispiele.
Gibt es eine individuelle Betreuung durch Dozenten? +
Nein. Der Schmerzmanagement-Kurs ist ein Selbstlern-Format ohne Dozenten-Begleitung. Die Wissensüberprüfung erfolgt automatisiert nach jeder Einheit. Für organisatorische Fragen steht unser Team per E-Mail zur Verfügung. Die Wissensüberprüfung erfolgt automatisiert durch Multiple-Choice-Tests innerhalb der Lernplattform. Bei organisatorischen Fragen steht unser Team per E-Mail zur Verfügung.
Was brauche ich technisch? +
Voraussetzung: ein Gerät mit Internet (PC, Tablet, Smartphone) und aktuellem Browser. Die Digiforma-Plattform benötigt keinen Download. Schmerzskalen und Assessment-Tools sind digital integriert und interaktiv nutzbar.
Wie lange habe ich Zugang zum Kurs? +
Zugangsdaten erhalten Sie nach Zahlungseingang per E-Mail. Ihr Zugang gilt 3 Monate. Teilen Sie sich die 8 Einheiten frei ein – die Plattform ist 24/7 verfügbar.
Erhalte ich eine Bescheinigung? +
Ja. Nach erfolgreichem Bestehen der Wissenstests zum Schmerzmanagement und des 16-Fragen-Abschlusstests in UE 8 erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung & Microzertifikat – geeignet als Fortbildungsnachweis für Schmerzassessment und -therapie in der Pflege. Die 2 Bonus-Einheiten sind optional.
Wie funktionieren die Mengenrabatte? +
Einrichtungen profitieren von Staffelpreisen: 3 TN = 249 €, 5 TN = 399 €, 10 TN = 699 €. Preise inkl. USt. Teilnehmerzahl bei der Anmeldung angeben.
Ist der Kurs als Pflichtfortbildung anerkannt? +
Der Kurs vermittelt Inhalte des DNQP-Expertenstandards Schmerzmanagement, die in vielen Einrichtungen als interne Fortbildung angerechnet werden können. Ob die Teilnahme als Pflichtfortbildung zählt, hängt von den Vorgaben Ihres Trägers bzw. Ihrer Qualitätsmanagement-Richtlinien ab (Thema: Schmerzmanagement in der Pflege – Online).
Können Pflegehilfskräfte den Kurs absolvieren? +
Ja. Der Kurs ist für Pflegefachkräfte und Pflegehilfskräfte gleichermaßen geeignet. Besonders Hilfskräfte profitieren von den Grundlagen der Schmerzerfassung, der Schulung zum BESD-Instrument bei Demenz und den nicht-medikamentösen Maßnahmen. Weitere Qualifizierung: Behandlungspflege LG 1 & LG 2.
Wird auch Schmerz bei Demenz behandelt? +
Ja – ausführlich. In UE 2 und UE 3 lernen Sie die Fremdeinschätzungsinstrumente BESD und BISAD, in UE 6 (Besondere Patientengruppen) den analgetischen Behandlungsversuch, die Verhaltensbeobachtung und die Besonderheiten der Demenz-Schmerztherapie. Vertiefung: Demenz in der Pflege.

Weiterführende Informationen

Fachliche Vertiefung zum Schmerzmanagement: Artikel aus dem Wissenszentrum und ausgewählte externe Quellen.

Alle E-Learning-Kurse

Neben dem Schmerzmanagement-Kurs bieten wir ein umfassendes E-Learning-Programm für die Pflege.

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