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Expertenstandard Schmerzmanagement – E-Learning | Weiterbildungen Reinhold
E-Learning · DNQP-Expertenstandard

Expertenstandard Schmerzmanagement

Akuter und chronischer Schmerz – Assessment, nicht-pharmakologische Maßnahmen und multiprofessionelle Zusammenarbeit nach DNQP in 120 Minuten.

Auf einen Blick

Kursdauer
120
Minuten Lerninhalt
Abschluss
Test
Wissenstest zum Bestehen
Zertifikat
Automatisch per E-Mail
Format
E-Learning
Digitale Lernplattform

Der Expertenstandard Schmerzmanagement (DNQP) legt verbindliche Qualitätsanforderungen für Schmerzassessment, individuelle Schmerztherapie und die Evaluation von Schmerzmaßnahmen in der Pflege fest. Dieser Kurs vermittelt alle Inhalte des Standards praxisnah und bereitet auf eine evidenzbasierte Schmerzversorgung vor.

Was Sie in diesem Kurs lernen

Schmerzerfassung & Assessment

  • Akuten und chronischen Schmerz sicher unterscheiden
  • Numerische Ratingskala (NRS) und verbale Skala (VRS) anwenden
  • BESD-Instrument bei Demenz einsetzen
  • Schmerzerfassung regelmäßig und situationsgerecht durchführen

Maßnahmen & Dokumentation

  • Nicht-pharmakologische Schmerzmaßnahmen planen und einsetzen
  • Schmerzbezogene Pflegeziele formulieren
  • Schmerztagebuch und Verlaufsdokumentation führen
  • Im multiprofessionellen Team zum Schmerzmanagement beitragen

Kursinhalt

1. Schmerz verstehen

Schmerzphysiologie, Schmerzarten (akut/chronisch/nozizeptiv/neuropathisch), Auswirkungen auf Mobilität, Schlaf und Lebensqualität, häufige Schmerzursachen in der Langzeitpflege.

2. Schmerzassessment

NRS, VRS, Smiley-Analogskala, BESD (Beurteilung von Schmerzen bei Demenz) und Doloplus-2 im direkten Vergleich; Auswahl des passenden Instruments, Zeitpunkte für Reassessment.

3. Pflegerische Maßnahmen

Nicht-pharmakologische Interventionen (Wärme/Kälte, Lagerung, Ablenkung, Entspannung, TENS), Begleitung der medikamentösen Therapie nach ärztlicher Anordnung, Patientenedukation.

4. Dokumentation & Teamarbeit

Schmerzdokumentation im Pflegebericht, Zielformulierung und Evaluation, Kommunikation mit Ärzten und Therapeuten, Qualitätsindikatoren nach DNQP.

Für wen ist dieser Kurs?

Ambulante Pflegedienste

Pflegefachkräfte und Pflegekräfte, die reguläre Fortbildungsnachweise für den ambulanten Pflegedienst benötigen.

Pflegeeinrichtungen (Langzeitpflege)

Stationäre Einrichtungen schulen Mitarbeitende strukturiert zu den DNQP-Standards – dokumentierbar für MD-Prüfungen.

Altenwohngruppen

Kleine Teams profitieren von der flexiblen Online-Durchführung ohne Freistellung oder Reiseaufwand.

Preise & Buchung

Einzel buchbar oder im günstigen Komplettpaket mit allen 9 Expertenstandard-Kursen.

Einzelkurs Schmerzmanagement

39 € p.P.
inkl. 19 % MwSt. · Jahreslizenz
  • Kurs Schmerzmanagement (120 Min.)
  • Wissenstest zum Bestehen
  • Abschlusszertifikat per E-Mail
  • 12 Monate Zugang ab Buchung
  • PC, Tablet & Smartphone
Jetzt buchen

Gruppenrabatte (Komplettpaket)

LizenzmengePreis pro PersonErsparnis
1–9 Lizenzen150,00 €
ab 10 Lizenzen140,00 €– 6,7 %
ab 25 Lizenzen125,00 €– 16,7 %
ab 50 Lizenzen100,00 €– 33,3 %

Alle Preise inkl. 19 % MwSt. • Jahreslizenz: 12 Monate ab Buchungsdatum • Gruppenangebot: Kontakt aufnehmen

Häufige Fragen

Welche Assessmentinstrumente werden behandelt?
NRS (Numerische Ratingskala), VRS (Verbale Ratingskala) und BESD (Beurteilung von Schmerzen bei Demenz) werden ausführlich erklärt und an Praxisbeispielen geübt.
Darf die Pflege eigenständig Schmerzmedikation anpassen?
Nein – medikamentöse Anpassungen erfordern immer eine ärztliche Anordnung. Die Pflege dokumentiert, kommuniziert Schmerzverläufe und setzt nicht-pharmakologische Maßnahmen um.
Was ist BESD?
BESD steht für Beurteilung von Schmerzen bei Demenz – ein Fremdbeurteilungsinstrument für Menschen, die Schmerz nicht verbal ausdrücken können.
Wie oft soll Schmerz eingeschätzt werden?
Mindestens bei Aufnahme, bei Zustandsveränderungen und in regelmäßigen Abständen. Der DNQP-Standard fordert eine situationsangepasste, kontinuierliche Schmerzerfassung.
Was unterscheidet akuten von chronischem Schmerz?
Akuter Schmerz hat eine klare Ursache und klingt nach Behandlung ab. Chronischer Schmerz dauert länger als drei Monate, hat oft eine veränderte Schmerzverarbeitung als Grundlage und erfordert ein multimodales Behandlungskonzept.
Wie wird Schmerz bei Menschen mit schwerer Demenz erfasst?
Bei Personen, die Schmerz nicht verbalisieren können, kommen Fremdbeurteilungsinstrumente wie BESD zum Einsatz. Beobachtet werden Mimik, Körperhaltung, Schutzhaltungen und Verhaltensänderungen.
Was sind nicht-pharmakologische Schmerzmaßnahmen?
Wärme- und Kälteanwendungen, Lagerungsoptimierung, Entspannungsverfahren, Ablenkung sowie Patientenedukation gehören zu den nicht-pharmakologischen Interventionen, die die Pflege eigenständig einsetzen kann.
Welche Pflegeziele werden beim Schmerzmanagement formuliert?
Typische Ziele: Schmerzintensität unter einem definierten Schwellenwert halten, Schlafqualität verbessern, Bewegungsschmerz bei bestimmten Aktivitäten reduzieren. Ziele müssen messbar und mit dem Betroffenen abgestimmt sein.
Was enthält ein Schmerztagebuch?
Ein Schmerztagebuch dokumentiert Schmerzintensität (NRS-Werte), Lokalisation, Zeitpunkte, auslösende Faktoren sowie die Wirksamkeit von Maßnahmen. Es unterstützt das Behandlungsteam bei der Therapieanpassung.
Für wen ist dieser Kurs besonders geeignet?
Pflegefachkräfte und Pflegekräfte in ambulanten Diensten und stationären Einrichtungen, Wohnbereichsleitungen sowie Betreuungskräfte, die Menschen mit chronischen Schmerzen oder demenzieller Erkrankung begleiten.

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Schmerz erkennen, einschätzen und systematisch managen – für mehr Lebensqualität Ihrer Klientinnen und Klienten.

Hinweis: Die Inhalte orientieren sich an den jeweils aktuellen Expertenstandards des DNQP.