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Die Anzeichen von Depressionen

Depression
„Dann willst du dir das Leben nehmen und selbst dafür fehlt dir jeglicher Antrieb“
 
Du bist müde, entweder fehlt dir der Schlaf, weil deine Sorgen dich nicht schlafen lassen oder du hast geschlafen und bist es immer noch. Die Sonne scheint, doch die Strahlen kommen nicht zu dir durch deine Gedanken zerren dich in eine Welt aus Dunkelheit. Du beobachtest deine Kinder beim lachen, spielen und tanzen, aber ihre Freude dringt nicht zu dir hindurch. Dinge, die dir leicht gefallen sind, sind plötzlich endlos schwer und erdrücken dich jede Minute ein klein wenig mehr.
Der Kampf scheint in dir drin unendlich… du bist allein… allein in der Dunkelheit…
Depressionen sind bis heute eine Erkrankung, die auf viel Unverständnis stößt. Es gibt kein wirkliches Testverfahren, sie erzeugt kein Fieber, die Blutwerte sind normal und im MRT gibt es auch keine Befunde. Doch dem Patienten geht es schlecht, sehr schlecht, er ist kaum noch in der Lage seinen Tag zu bewältigen, wenn überhaupt. Er ist lustlos, hat keinen Antrieb, hoffnungslos und zweifelt daran, auf dieser Welt überhaupt noch gebraucht zu werden, denkt über ein Suizid nach.
 
Depressionen (lateinisch für „niederdrücken“) sind eine schwere Erkrankung der Psyche. Wobei man hier schon klar eine Trennung machen muss. Häufig werden Menschen, die aufgrund eines schlimmen Erlebens für eine Zeitraum verstimmt oder niedergeschlagen sind auch als depressiv bezeichnet. Dies ist aber eine Dysphorie (Störung des emotionalen Erlebens) und hat mit der Diagnose Depressionen erst mal nur wenig gemeinsam. Was eine genaue Diagnosefindung von vorneherein umso wichtiger macht aber auch erschwert, da die Symptome fast gleich sind, die Verläufe aber vollkommen unterschiedlich. In seltenen Fällen kann aber auch eine Dysphorie in eine Depression übergehen.
Während der Dysphorie typischerweise ein Auslöser zugrunde liegt und sehr schnell einsetzt, entwickelt sich eine Depression primär ohne Auslöser und schleichend.


Depressionen sind affektive Störungen

 
Depressionen zählen zu den affektiven Störungen (klinisch bedeutsame Änderung der Stimmung) und unterscheiden sich in einmalige oder wiederholte depressive Episoden. Die häufigsten Therapieformen sind Psychotherapie und bei höheren Schweregrad der Depression auch die Gabe von Antidepressiva.
 
Die Schweregrade unterscheiden sich hier in leicht (2 Haupt + 2 Zusatzsymptome), mittelschwer (2 Haupt + 3-4 Zusatzsymptome) und schwer (3 Haupt + 5 Zusatzsymptome).
Der Schweregrad wird nach Haupt und Zusatzsymptome unterteilt.
Hauptsymptome:
– Gedrückte Stimmung
– Stimmungseinengung
– Interessenverlust
– Freudlosigkeit
– Antriebsmangel
– Erhöhte Ermüdbarkeit
Zusatzsymptome:
– Verminderte Konzentration
– Verminderte Aufmerksamkeit
– Vermindertes Selbstwertgefühl
– Vermindertes Selbstvertrauen
– Übermäßige Schuldgefühle
– Minderwertigkeit
– Hoffnungslosigkeit
– Hypochondrie
– Suizidale Gedanken
– Suizidales handeln
– Schlafstörungen
– Appetitlosigkeit
 
Differenzialdiagnostisch müssen noch andere Erkrankungen ausgeschlossen werden. Hierzu zählen vor allem Ungleichgewichte der Schilddrüse, Vitamin B-12 Mangel, Anämien, Fruktosemalabsorptionsstörung. Sowie einige andere psychiatrische Erkrankungen wie bipolare Störungen und Borderline.

Depressionen sind eine schleppende Erkrankung der Psyche und für 50 % der deutschen Suizide verantwortlich.

Wie man eine Wochenbett Depression erkennt

Sie ist eine Form der postpartalen Depression, die nach der Geburt eines Kindes auftreten kann. Etwa 10-15% der Frauen leiden unter dieser Erkrankung, die mit starken Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Angstzuständen und Schlaflosigkeit einhergeht. Wenn Sie vermuten, dass Sie an einer Wochenbett Depression leiden, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden. Diese Art ist nicht zu unterschätzen, da es immer wieder auch zu Suizidversuchen kommt. Wichtig ist im Hinterkopf zu behalten, das diese Form hormonell ist und wieder vergeht.

Wochenbett Depression

Wie kann ich einer Depression vorbeugen?

Eine Depression ist eine ernste Erkrankung, die nicht nur das Leben des Betroffenen, sondern auch das seiner Angehörigen stark beeinträchtigen kann. Umso wichtiger ist es, sich möglichst frühzeitig mit der Krankheit auseinanderzusetzen und zu versuchen, einer Depression vorzubeugen. Zwar ist es nicht möglich, einer Depression vollständig vorzubeugen, doch gibt es einige Maßnahmen, die das Risiko mindern können. Dazu gehört beispielsweise regelmäßiges Bewegen an der frischen Luft. Sport treiben hilft nicht nur beim Abnehmen und stärkt die Muskeln, sondern beugt auch psychischen Erkrankungen vor.

Weiterhin ist es wichtig, soziale Kontakte zu pflegen und sich nicht in die Isolation zu begeben. Denn soziale Kontakte sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens und machen uns glücklich. Auch das Gespräch mit Freunden oder Familie kann helfen, depressive Gedanken abzubauen. Eine weitere Möglichkeit, um einer Depression vorzubeugen, ist die Teilnahme an Selbsthilfegruppen. In diesen Gruppen tauschen sich Betroffene untereinander aus und erhalten wertvolle Tipps und Hilfestellungen. Allgemein gilt: Je mehr man über die Krankheit weiß, desto besser kann man sie behandeln und vorbeugen. Deshalb sollten Betroffene oder Angehörige unbedingt den Rat eines Experten einholen.

Die Behandlung von chronischer Depression

Chronische Depression ist eine ernste Erkrankung, die mit richtiger Behandlung jedoch gut behandelt werden kann. Die Behandlung von chronischer Depression besteht aus verschiedenen Ansätzen, die alle auf die Linderung der Symptome abzielen. Medikamente, Psychotherapie und Selbsthilfegruppen sind nur einige der Möglichkeiten, die Betroffenen helfen können, ihre Depression zu bewältigen.

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