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Das Eagle-Syndrom – Anomalien in unserem Körper

Eagle Syndrom
Jeder von uns hat Anomalien in seinem Körper, kleinere Wucherungen, veränderte Knochen oder Unregelmäßigkeiten im Atem- oder Verdauungstrakt. Das gute ist, die meisten von uns werden davon nie erfahren, weil sie unser ganzes Leben lang keine Probleme verursachen. Das ist der Grund, warum normalerweise Ganzkörperscan keinen Sinn ergeben und nur in speziellen Ausnahmesituationen durchgeführt werden. Doch es gibt auch Anomalien, die richtig unschön werden können. Heute werden wir uns deswegen mit dem Eagle-Syndrom (Stylohyoid-Syndrom) beschäftigen, was als eine dieser Anomalie Formen in Erscheinung tritt. Bei Syndrom verlängert sich der Griffelfortsatz (Processus styloideus) auf eine Länge von über 30mm, was erstmal noch kein Problem darstellt, da dieses vollkommen Symptomlos verlaufen kann, doch bei manchen beginnt irgendwann eine wahre Tortur.
 
Der Griffelfortsatz bildet im Normalfall eine Verbindung zum Zungenbein, sowie den Haltepunkt für den M. Styloglossus. Dieser verknöchert und bildet sich ein wenig aus wie ein Speer, dieser kann umgebene Muskeln und Knochenstrukturen immer weiter blockieren und sorgt für einen dumpfen Schmerz im Bereich der unteren Rachen- und Zungenregion. Auch kann es zu Ausstrahlungen der Schmerzen bis ins Ohr führen und durch Schlucken weiter verstärkt.
 
Durch eine Röntgenaufnahme kann hier schnell Klarheit geschafft werden, da der Griffelfortsatz im Bild sehr gut dargestellt wird und eine schnelle Diagnostik erlaubt.
Die Therapie setzt neben schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten auf einen operativen Einsatz. Die Operation kann dabei über den Mundraum sowie außen am Hals erfolgen. In der Operation kann die Kalzifizierte Fläche abgetragen oder entfernt werden, um so die Symptome zu nehmen.

Der Griffelfortsatz beginnt beim Eagle Syndrom immer weiter zu verknöchern.

Griffelfortsatz
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