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COPD – Kompakt erklärt

COPD

Bildquelle: COPD-Aktuell.de

 
COPD ist die Abkürzung für „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“. Bei COPD handelt es sich um eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, welche die Atemwege verengt und das Lungenvolumen schrumpfen lässt. Die Folgen: Die Patienten haben vermehrt Atemnot und können nicht mehr so aktiv sein, wie sie es möchten. In Deutschland leiden etwa vier Millionen Menschen an COPD – die meisten von ihnen sind über 40 Jahre alt. Die Krankheit ist weltweit die fünfthäufigste Todesursache.
COPD ist also eine ernsthafte Erkrankung, die nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränkt, sondern auch tödlich enden kann.
 

Die Diagnose einer COPD

 
Die Diagnose einer COPD erfolgt in der Regel durch eine Kombination aus körperlicher Untersuchung, Röntgenaufnahmen und Lungenfunktionstests. Die genauen Anzeichen und Symptome, die bei einer Person auftreten, können dabei helfen, die Diagnose zu stellen.
Oft ist es schwierig, die genauen Ursachen für die Symptome zu bestimmen. Es gibt jedoch einige Anzeichen und Symptome, die auf eine COPD hindeuten können. Dazu gehören:
-Atemnot oder Kurzatmigkeit, besonders bei körperlicher Aktivität oder bei Anstrengung
-Husten, der nicht von anderen Erkrankungen wie Erkältungen oder Grippe hervorgerufen wird
-Auswurf von Schleim und/oder Blut
-Brustschmerzen oder Engegefühl in der Brust
-Müdigkeit und Erschöpfung
-Schmerzen in den Muskeln und Gelenken
-Gewichtsverlust
-Depressionen oder Angstzustände (Auch Panikattacken möglich)
-Gehäufte Infektionen der Lunge / Bronchitis / Pneumonie
 
Zitat copd-aktuell.de
 
Die Einteilung nach GOLD (I – IV) gibt an, wie groß die Einschränkungen der
Lungenfunktion sind. Die Lungenfunktion wird als sogenannte forcierte
1-Sekundenkapazität gemessen (FEV1) und beschreibt die
Luftmenge, die der Patient oder die Patientin mit maximaler Kraft
innerhalb einer Sekunde ausatmen kann. Der jährliche Verlust dieser
Lungenfunktion ist vor allem in den frühen Krankheitsstadien besonders
ausgeprägt.
 
Das Anfangsstadium der COPD ist das Stadium GOLD I. Hier ist die Lungenfunktion der Betroffenen, gemessen am FEV1-Wert, noch größer als 80 % vom Sollwert, also der altersentsprechenden normalen Lungenfunktion.
Im Stadium GOLD II, der mittelschweren COPD, kann die Lungenfunktion bis zu einem FEV1 von 50 % zurückgehen.
Im Stadium GOLD III verringert sich die Lungenfunktion bis zu einem FEV1 von 30 %.
Im letzten Stadium, dem Stadium GOLD IV, beträgt die Lungenfunktion (FEV1)
weniger als 30 % vom Normalwert. Die Lungenfunktion ist spätestens
jetzt so weit eingeschränkt, dass die Betroffenen auf zahlreiche
unterstützende Maßnahmen angewiesen sind.
Zitat Ende
 

Therapie COPD?

 
Die Behandlung von COPD ist eine Herausforderung, da es bisher keine Heilung gibt. Die Behandlungsmöglichkeiten zielen daher darauf ab, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Es ist wichtig, dass Betroffene mit COPD sich an ihren Arzt wenden, sobald sie erste Anzeichen einer Erkrankung bemerken. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser können die Behandlungsmöglichkeiten genutzt werden.
 
COPD ist eine fortschreitende Erkrankung, daher ist es wichtig, die Behandlung regelmäßig anzupassen. Die Behandlung kann sowohl medikamentös als auch nicht-medikamentös erfolgen. Medikamente können in Form von Inhalationen oder Tabletten eingenommen werden. Inhalationen sind in der Regel effektiver als Tabletten, da sie direkt in die Lunge gelangen und sofort wirken. Nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten umfassen Atemübungen und Physiotherapie.
 
Atemübungen helfen dabei, die Atmung zu kontrollieren und die Lungenfunktion zu verbessern. Physiotherapie kann helfen, den Körper in Schwung zu bringen und die Muskeln zu stärken. Sie kann auch bei der Schmerzbekämpfung helfen. Es ist wichtig, dass Betroffene mit COPD regelmäßig Sport treiben (im Rahmen der Möglichkeiten), um ihre Lungenfunktion zu verbessern und ihr Herz-Kreislauf-System fit zu halten.

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