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Arthritis – Schmerzen und Steifheit

Arthritis
Arthritis ist nicht nur eine Krankheit der älteren Generation. Auch immer mehr junge Menschen leiden an den Folgen von Arthritis.
 

Arthritis: Die Diagnose

 
Eine Arthritis-Diagnose wird in der Regel durch einen Rheumatologen oder einen anderen Arzt gestellt, der sich mit Gelenkerkrankungen auskennt. In einigen Fällen kann die Diagnose jedoch auch durch einen Allgemeinmediziner oder Orthopäden erfolgen.
 
Bei der Diagnose von Arthritis wird zunächst eine Anamnese erhoben. Der Arzt wird Fragen zu den Symptomen stellen und versuchen, die Art der Arthritis anhand der Symptome zu bestimmen. Dazu gehören Fragen nach dem Alter, an dem die Symptome zum ersten Mal aufgetreten sind, ob sie sich im Laufe der Zeit verändert haben und ob es in der Familie bereits Fälle von Arthritis gibt.
 
Der Arzt wird auch eine körperliche Untersuchung durchführen, bei der er nach Anzeichen für Entzündungen oder Schäden an den Gelenken sucht. Dazu gehört auch das Abhören von Geräuschen, die das Gelenk machen kann, wenn es entzündet ist (sogenannte Crepitus).
 
In einigen Fällen kann es auch notwendig sein, bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) durchzuführen, um die Diagnose zu sichern oder andere Erkrankungen auszuschließen.
 
Die Diagnose von Arthritis ist in der Regel relativ einfach, wenn die typischen Symptome vorliegen. In manchen Fällen kann es jedoch schwierig sein, zwischen verschiedenen Arten von Arthritis zu unterscheiden, insbesondere wenn die Symptome mild sind. In solchen Fällen kann es notwendig sein, weitere Untersuchungen durchzuführen und/oder den Verlauf der Erkrankung abzuwarten, um die genaue Diagnose zu stellen.
 

Wie kann Arthritis behandelt werden?

 
Die ersten Anzeichen einer Arthritis sind oft Schmerzen und Steifheit in den Gelenken. Es gibt jedoch eine Reihe von Behandlungen, die helfen können, diese Symptome zu lindern und die Beweglichkeit der Gelenke zu verbessern.
 
Eine wichtige Behandlung für Arthritis ist Bewegung. Durch das Bewegen der Gelenke wird die Durchblutung verbessert und es wird mehr Synovialflüssigkeit produziert, die die Gelenke schmiert und vor Schäden schützt. Das richtige Maß an Bewegung ist jedoch wichtig – zu viel kann die Symptome verschlimmern, zu wenig hilft nicht. Ein Physiotherapeut oder Arzt kann helfen, das richtige Maß an Bewegung für jeden einzelnen zu finden.
 
Gelenkschutz ist ebenfalls wichtig, um weitere Schäden an den Gelenken zu vermeiden. Dazu gehört das Tragen von orthopädischen Schuhen sowie das Vermeiden von Belastungen auf die betroffenen Gelenke. In schweren Fällen kann es notwendig sein, spezielle orthopädische Hilfsmittel wie Prothesen oder Orthesen (Einschlaghilfen) zu tragen.
 
Medikamente können auch helfen, die Symptome von Arthritis zu lindern. Schmerzmittel können die Schmerzen lindern und entzündungshemmende Medikamente können die Schwellung der Gelenke reduzieren. In schweren Fällen können Kortikosteroide (entzündungshemmende Medikamente) in das betroffene Gelenk gespritzt werden. In selteneren Fällen kann eine Operation notwendig sein, um das betroffene Gelenk zu ersetzen oder zu reparieren.
 
Arthritis ist eine chronische Erkrankung. Mit den richtigen Behandlungsmethoden können jedoch die Symptome gelindert und die Lebensqualität verbessert werden.
 
Arthritis wird oft als „Zivilisationskrankheit“ bezeichnet, weil sie in den Industrieländern so häufig vorkommt. Laut Schätzungen leiden weltweit etwa 350 Millionen Menschen an Arthritis. In Deutschland sind es allein rund acht Millionen. Die Zahl der Erkrankten dürfte in den kommenden Jahren weiter steigen, da immer mehr Menschen im Alter arthritis bedingte Gelenkschäden entwickeln.

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